GE verzehnfacht seine Produktionskapazität für Zellkulturmedien

GE Healthcare Life Sciences verzehnfacht das jährliche Produktionsvolumen für pulverbasierende Zellkulturmedien in seiner Anlage in Pasching, Österreich.

Chalfont St Giles, Großbritannien; Pasching, Österreich & Logan, Utah/USA – 28. Mai 2018 – GE Healthcare Life Sciences verzehnfacht das jährliche Produktionsvolumen für pulverbasierende Zellkulturmedien in seiner Anlage in Pasching, Österreich. Diese neuen Produktionskapazitäten sollen die Lieferzuverlässigkeit von Produkten für die bio-pharmazeutischen Unternehmen in Europa verbessern und stärken. GE verdoppelt zeitgleich auch die Kapazitäten in seiner Anlage in Logan, Utah/USA, und erweitert das Dienstleistungsangebot der Niederlassung dahingehend, dass bio-pharmazeutische Firmen jetzt mit Stabilitätsdaten zu den individuell nach ihren Spezifikationen hergestellten Zellkulturmedien besser unterstützt werden können.

GE hat drei Produktionsstandorte für Zellkulturmedien weltweit: in Pasching, Österreich, Tuas, Singapur (eröffnet 2014) und Logan, Utah (spezialisiert auf die Herstellung von Zellkulturmedien, gefertigt nach Kundenspezifikation).
Der Bereich der Zellkulturmedien – ein entscheidender, das Zellwachstum unterstützender Bestandteil in der bio-pharmazeutischen Produktion – ist das am schnellsten wachsende Segment im Zellkulturmarkt, mit einem geschätzten Volumen von 1,4 Milliarden US-Dollar in 2017.* Die Prognose für die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) in den kommenden Jahren wird auf etwa 8 Prozent  beziffert, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach bio-pharmazeutischen Erzeugnissen, mehr Investitionen für Forschung und Entwicklung sowie verbesserte Gesetzgebung. Die Entwicklung und Produktion von Zellkulturmedien ist heutzutage höchst aufwändig, und verschiedene mit Aminosäuren, Vitaminen, Fettsäuren und Lipiden angereicherte Zusammensetzungen wurden zur Wachstumsoptimierung einer großen Anzahl von Zelltypen erzeugt.

In Logan, Utah, läuft aktuell ein großes Projekt, um den Herstellungsprozesse durch den Einsatz von GEs Brilliant-Manufacturing-Software-Suite, einer fortschrittlichen Produktionsworkflow-Kontrolle mit softwarebasierten Analysefähigkeiten, zu verbessern. Hierzu zählt beispielsweise das neue elektronische Chargenprotokollierungssystem, das jährlich mehr als sieben Millionen Einträge per Hand und 100.000 interne Chargenqualitätsprotokolle der Produktionsmitarbeiter überflüssig machen wird.

Diese digitale Lösung wird zudem biopharmazeutischen Firmen ein Mehr an Transparenz verschaffen, da ihnen Echtzeitdaten zu ihren Zellkulturmedien zur Verfügung gestellt werden, die ihr Verständnis des und Kontrolle über den gesamten Produktionsprozess erhöhen.

„Die bio-pharmazeutische Industrie konzentriert sich immer mehr auf Liefersicherheit und die Gewährleistung der Qualität der im Herstellungsprozess genutzten Schlüsseltechnologien und Materialien. Die Kapazitätserweiterung in Pasching hilft uns, der wachsenden Nachfrage seitens der Konsumenten in Europa nach Zellkulturmedien in Pulverform gerecht zu werden – was, aufgrund ihrer längeren Haltbarkeit und im Vergleich zu Flüssigzellkulturen niedrigeren Transport- und Lagerkosten, als ein sich fortsetzender Trend in gesättigteren bio-pharmazeutischen Märkten betrachtet werden muss. In Europa und den Vereinigten Staaten liegt die Marktakzeptanz von Zellkulturmedien in Pulverform bereits zwischen 60 und 70 Prozent“, sagt Olivier Loeillot, General Manager, BioProcess bei GE Healthcare Life Sciences.

GEs Produktionsanlagen für Zellkulturmedien in Singapur und Logan, Utah sind zertifiziert nach ISO 22301.2012, dem internationalen Standard für Business Continuity Management, welches GEs Betriebskontinuität selbst unter den unvorhersehbarsten und herausforderndsten Umständen sicherstellt. Die Anlage im österreichischen Pasching soll aller Voraussicht nach noch 2018 zertifiziert werden.

* BCC research 2015, CMI cell culture media 2017 evaluation, GE Schätzungen

 

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